Generationskonflikt


Hinter unseren Anschauungen und Einstellungen – auch hinter dem, was wir für richtig oder falsch halten – stehen die Werthaltungen, die wir in unseren Familien und in der Gesellschaft, in der wir jeweils leben, erlernt haben.

So sind Konflikte zwischen den Generationen unvermeidbar, da sie zeitgleich auch immer ein Spiegel des jeweiligen gesellschaftlichen Wertesystems sind und dieses einem dauernden Wandel unterliegt.

Die Umbrüche jedoch, die in den letzten Jahrzehnten erfolgt sind in diesem gesellschaftlichen Wertewandel, verbunden mit einer enormen Technisierung und Globalisierung, haben dazu geführt, dass ein gegenseitiges Verstehen oft nicht mehr möglich ist. Durch extrem gestiegene Außenanforderungen an jeden Einzelnen von uns, sind Gespräche über Werte und Einstellungen in den Familien zu einem seltenen Gut geworden.

Damit wächst die Kluft und das gegenseitige Nicht-Verstehen und Krisen sind vorprogrammiert. Zwischen Eltern und Kindern, älteren und jüngeren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, in Familien und in Familienunternehmen.

Entwickelt sich dann aus einer Krise ein Konflikt, so ist dieser nur schwer mit gesetzlichen Mitteln zu bereinigen. Es müssen damit Symptomträgerinnen/Symptomträger für das eigentliche Problem herhalten – Unterhaltszahlungen, Kompetenzkonflikte, Stalking oder Mobbing-Aktionen. Die Gefahr, sich hier auf einem “Nebenkriegsschauplatz” zu verlieren, ist groß. Und die Chance, hierüber eine dauerhafte Bereinigung der Situation herbeizuführen, klein.

Daher eignen sich zum Durchbrechen derartiger Kreisläufe auch in diesen Bereichen alternative Konfliktregelungsmechanismen gut.

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