Konflikt-Strukturierung


Kommunikation zwischen Menschen ist ein vielschichtiges Thema.
Wir agieren sowohl über das gesprochene oder geschriebene Wort, wie auch über die Körpersprache, also non-verbal. Hierbei werden wir einerseits von logischen und rationalen Elementen beeinflusst, andererseits durch persönliche Empfindungen. Ebenso beeinflussen uns äußere und innere Erfordernisse.

Befinden wir uns nun in einer konflikthaften Situation, so schwingen in unseren Worten unterschwellig all diese Dinge mit. Zusätzlich jedoch auch unsere Wertesysteme, in welche wir – mehr oder weniger bewusst – eingebettet sind. Unsere Zugänge und Haltungen zu bestimmten Themen, die für uns zu einer Meinungsbildung führen und schließlich auch zu unserem Empfinden für die Frage, was richtig oder falsch, wahr oder unwahr, gerecht oder ungerecht ist. Somit unterliegen wir in verschiedenen Umgebungen verschiedenen Zwängen (scheinbar oder real), die unseren Handlungsspielraum mitbestimmen, derer wir uns aber häufig nicht wirklich bewusst sind.

Im IfK geht es uns darum, Konflikte ohne große Umwege möglichst rasch zu lösen, weswegen wir eigene und fremde Wertevorstellungen, Gerechtigkeitsvorstellungen und Handlungsrahmen mit in unsere Arbeit einbeziehen.

Wir versuchen in einem ersten Schritt, einen Konflikt nicht reduziert auf technische Symptome zu betrachten, sondern als ein ganzheitliches Konstrukt aus Sachproblem, emotionaler Betroffenheit und strukturellen Gegebenheiten.

All diese Bereiche zu sortieren und dann herauszuarbeiten, mit welchem Teil des Problems in welcher Weise und mit welchem Bearbeitungsinstrument am sinnvollsten umgegangen werden soll, ist die Aufgabe der Konfliktstrukturierung.

Die Betrachtung eines Tatsachenproblems bedarf einer anderen Bearbeitungsform als die Arbeit an Werten und Haltungen. Die Bearbeitung struktureller Probleme wiederum benötigt andere Verfahrensweisen als die Bearbeitung von Tatsachen- oder Rechtsproblemen. Es macht einen Unterschied, ob die Ursache des Konfliktes auf der strukturellen Ebene, der Sachebene oder der emotionalen Ebene zu finden ist.

Aus diesem Grund schalten wir der Bearbeitung eine Konflikt-Diagnose vor, um sowohl mit dem richtigen Instrument, als auch im entsprechenden Umfang arbeiten zu können, der zur Verwaltung eines Kernproblems bzw. seiner Auflösung erforderlich ist.

Sobald Klarheit darüber besteht, welche Dimensionen eine konfliktträchtige Situation, eine Krise oder ein Konflikt beinhalten und welche Umgebungen in welcher Weise betroffen sind, kann zielorientierter gearbeitet werden und die spätere Lösungssuche wird erleichtert.

Auf diesem Weg lässt sich frühzeitig erkennen, welche weiteren Arbeitsschritte gegebenenfalls noch erforderlich werden.

Wir haben Ihnen weitere Informationen zusammengestellt. Diese finden Sie im Downloadbereich.
Für weiterführende Fragen und Hilfestellungen bitten wir Sie, mit uns Kontakt aufzunehmen und ggf. einen Termin mit uns zu vereinbaren.